Konglomerat

Das Kind entsteht, indem sich eine Eizelle und ein Spermium vereinigen. Das war’s auch schon.

Aber dann ein wüstes Konglomerat an Begrifflichkeiten (Fortpflanzung, Vererbung, Erbinformation, Genetik, Same, Befruchtung, Zeugung, Schwängerung)

Widersinn

Die Vaterschaft eines Mannes ist mit dem Recht verbunden, Umgang mit dem Kind zu haben, welches mithilfe staatlicher Gewalt durch gesetzt wird. Dabei ist es dem Mann jedoch völlig freigestellt, ob er dieses Recht auch in Anspruch nimmt oder ob er sein Vatersein für das Kind überhaupt übernimmt.

Unsinnige Regelung der Vaterschaft

Der Unterhalt des Vaters richtet sich nach seinem Einkommen und kann somit jede Höhe haben. Hinzu kommt, dass der Unterhalt die einzige Verpflichtung des Vaters ist. Diesem stehen die Rechte des Vaters im Bezug zum Kind gegenüber, über die ein Vater wiederum frei verfügen kann.

Diese gesetzliche Regelung der Vaterschaft ist schlicht und ergreifend unsinnig. Was nur dadurch erklärt werden kann, dass man den Vater auf Biegen und Brechen durchsetzen will, komme was da wolle.

Unzulässig

Das sog. Weitergeben der Gene im Zusammenhang mit der Fortpflanzung wird von Zellen übernommen und durchgeführt. Es ist nicht der dazu gehörige Organismus, in dem sich die Zellen befinden, der die Gene weitergibt.

Doch die Aussage, dass der Mann das Kind zeugt, zeigt deutlich und unmißverständlich, dass zwischen den Genen und dem Organismus nicht unterschieden wird. Das hat zur Folge, dass der Mann als veritable Leiche ein Kind zeugen kann und so zum Vater des Kindes wird.

Doch das stört keinen einzigen Wissenschaftler. Nicht mal im Ansatz.