Der gesellschaftliche Status der Mutter

Eine Frau, die sich aktuell um ihr Kind kümmert, kann zu dieser Zeit keiner Erwerbsarbeit nachgehen. Ihr Verdienstausfall wird nicht entschädigt und sie wird auch nicht bezahlt.

Ihr ist es nicht anzulasten, dass sie sich um ihr Kind kümmert und auch nicht, dass sie in dieser Zeit keiner Erwerbsarbeit nachgehen kann. 

Auf diesem kollektiv unbewußten Umstand der unbezahlten Mutterschaft bauen alle staatlichen Regeln auf, das heißt, dass dieser Umstand der unbezahlten Mutterschaft konsequent aufrecht erhalten wird. 

Somit ist die Ehe ihre einzige finanzielle Option, innerhalb der sie den Unterhalt des Mannes abarbeitet und dieser kann auch das Niveau von Kost und Logis haben, weil sich der Unterhalt nach dem Einkommen richtet und somit jede Höhe haben kann. 

Erkenntlich daran ist, dass die unbezahlte Mutterschaft ein Attribut der Vaterschaft ist. 

Gesellschaftliches Konzept der Mutterschaft

Eine Mutter, die sich aktuell um ihr Kind kümmert, kann in dieser Zeit keiner Erwerbsarbeit nachgehen. Ihr ist es nicht anzulasten, dass sie sich um ihr Kind kümmert und auch nicht, dass sie dabei keiner Erwerbsarbeit nachgehen kann.

Dennoch wird sie nicht bezahlt, was konzeptionell bedeutet, dass sie keine Miete zahlen kann und weder für sich noch für das Kind Essen kaufen kann.

Dabei sichert allein das Kind die Existenz der Menschheit über die Generationen hinweg und das Kümmern bewahrt allein die Existenz des Kindes.

Was um alles in der Welt wird da gesellschaftlich eigentlich vertreten?