Initiation der Embryogenese

Die Eizelle ist zytoplasmatisch derart ausgestattet, dass aus ihr in weiterer Folge ein neuer Organismus erwächst.

Hintergrund: https://www.zum.de/Faecher/Materialien/hupfeld.save_obs/Genetik/Entwicklungskontrollgene/Entwicklungskontrollgene.html

Es sind also nicht die von Frau und Mann fortgepflanzten Gene, welche durch sich selbst zum neuen Organismus führen.

Zytoplasma der Eizelle

Die Inhalte des Zytoplasmas der Eizelle sind auf die Embryogenese hin ausgerichtet und nicht die für das Kind vorgesehenen Gene von Frau und Mann, die von diesen Inhalten des Zytoplasmas der Eizelle auf die Embryogenese hin entsprechend verarbeitet werden (Epigenetik).

Die Eizelle (Zytoplasma) ist die Schnittstelle zwischen den Organismen und dem Nachwuchs.

Das “Weitergeben der Gene (Fortpflanzung)“ führt nicht zum Nachwuchs.

Totipotenz

https://www.aerzteblatt.de/archiv/38271/Geschlechterkonflikt-im-fruehen-Embryo-Elternspezifische-Reprogrammierung-des-vaeterlichen-und-muetterlichen-Erbguts-nach-der-Befruchtung

Textstelle aus der Zusammenfassung, zweiter Satz:

“Um die Totipotenz der embryonalen Zellen wiederherzustellen, müssen die elternspezifisch modifizierten Erbanlagen aus Spermium und Eizelle für die somatische Entwicklung kompetent gemacht werden.“

Dieser Satz drückt eindeutig und unmißverständlich aus, dass es darum geht, dass es überhaupt zu einer Embryogenese kommt. Die Entstehung eines neuen Organismus setzt totipotente Zellen voraus.