Eine einzelne Zelle

Warum wird nicht kritisch darauf aufmerksam gemacht, dass zwischen den elterlichen Organismen und dem kindlichen Organismus für einige Stunden lang nur eine einzelne Zelle vorhanden ist.

Lebensinformation

Die Gene sind die einzige informationstragende Einheit des Lebens (~Lebensinformationen). Sie befinden sich in den Zellen (~Zellinformationen) und codieren Moleküle (~Molekülinformationen).

Stattdessen werden die Gene Erbinformationen genannt, was entsprechend der oben getroffenen Aussagen eine völlig sinnlose Bezeichnung ist. 

In der Zelltheorie wird explizit erwähnt, dass bei einer Zellteilung die Gene weitergegeben werden. Dieser Hinweis ist jedoch falsch. Denn das Verbum “teilen“ ist kein Synonym des Verbums “weitergeben“. Wenn sich also eine Zelle teilt, dann gibt sie nichts weiter, zumal dabei alle Zellbestandteile “weitergegeben“ werden.

Die einzige Ausnahme zur Zellteilung ist der Zusammenschluss von Eizelle und Spermium, bei der das Spermium seine Gene an die Eizelle weitergibt, an eine andere Zelle eines anderen Organismus.

Das Spermium ist also die einzige Zelle, die ihre Gene tatsächlich an eine andere Zelle weitergibt. Und nur hier kann man eine Vorstellung der Fortpflanzung und Vererbung gewinnen, eine androzentrische und patriarchale Vorstellung par exellence. 

Der Zusammenschluss von Eizelle und Spermium findet pro nachwachsendem Organismus sowieso nur einmal statt und kann aufgrund dessen zu keiner neuen Theorie führen, die die Wissenschaft auch gar nicht aufgestellt hat. 

Die Fortpflanzung und Vererbung ist weder eine Hypothese noch eine Theorie. Dementsprechend fehlt auch eine kritische Überprüfung dieser Behauptung, was bisher keinem Wissenschaftler aufgefallen ist. Wissenschaftlich ist das ein Kardinalfehler

Die Eizelle bringt den Nachwuchs auf den Weg

Die Bezeichnung des Spermiums als Same und das dieser die Eizelle befruchtet und der Mann das Kind zeugt, hat keinerlei Auswirkungen auf die Theorie der Fortpflanzung und Vererbung, was man gut an dem Vaterschaftstest erkennen kann. Es hat also keinen Sinn zu beweisen, dass die Eizelle nicht befruchtet wird und der Mann das Kind nicht zeugt.

Die wissenschaftliche Theorie der Fortpflanzung und Vererbung behauptet, dass durch diese der Nachwuchs erschaffen wird. Die Fortpflanzung und Vererbung ist das Weitergeben der Gene von Frau und Mann. Da dieses mittels der Eizelle und des Spermiums passiert, gibt es natürlich schlicht die Möglichkeit, dass der Nachwuchs durch die Eizelle in die Existenz kommt und nicht durch die von Frau und Mann übertragenen Gene.

Vorgefertigte Zelle

Die Gene müssen an eine schon fertig gestellte Zelle weitergegeben werden, andernfalls können sie nicht weiter wirken. Diese Zelle stammt in ihrem Anfangszustand nicht von den Genen ab, welche an sie weitergegeben wurden.

Dies fällt insbesondere an der Eizelle auf, die ihre Gene ja von zwei Organismen erhält. Dieser Umstand wird nach meiner Kenntnis nicht vermittelt, obwohl aus der Sicht der männlichen Gene die Eizelle eine “fremd-genetische Zelle“ darstellt, wie bei einem Virus im Bezug zur Wirtszelle.