Kritische Punkte

Die Ungereimtheiten und Widersprüche in der Theorie der Fortpflanzung und Vererbung

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Weder Theorie noch Hypothese 

Die Wissenschaft hat die Fortpflanzung der Organismen nicht als Theorie formuliert und sie war auch keine Hypothese über die biologische Reproduktion der Organismen. Etwaige Suchbegriffe führen zu keinem Treffer in der Suchmaschine.

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Information

Die Gene sind die einzige informationstragende Einheit des Lebens (~Lebensinformationen). Sie kodieren Moleküle (~Molekülinformationen), welche eine Zelle herstellt (~Zellinformationen). 

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Zelltheorie

Die Zelle ist die kleinste Einheit des Lebens. Die Organismen bestehen aus Zellen und jede Zelle entsteht aus einer Zelle.

Die Gene können also nur von einer Zelle an eine Zelle vermittelt werden und nicht von einem Organismus an einen Organismus. 

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Einzige informative Einheit

Die Gene sind die einzige informationstragende Einheit des Lebens und sind somit für alles zuständig, was in den Lebenserscheinungen Informationen benötigt.

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Die Gene codieren Moleküle

Die Gene codieren ausschließlich Moleküle, die allesamt von einer Zelle hergestellt werden. Mittels der Epigenetik differenzieren sich über zweihundert verschiedene Zelltypen und aus deren Zusammenspiel entwickeln sich die körperlichen Merkmale des Organismus. 

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Die Gene werden nicht weitergegeben 

Das Verbum “teilen“ ist kein Synonym des Verbums “weitergeben“. Wenn sich also eine Zelle teilt, dann gibt sie nichts weiter, auch nicht ihre Gene.

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Das Spermium gibt seine Gene weiter 

Das Spermium gibt seine Gene an eine andere Zelle eines anderen Organismus weiter. 

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Zelltyp Eizelle 

Jede Zelle eines Organismus enthält das komplette Genom, ohne das daraus ein neuer Organismus erstellt werden würde. Wenn sich aber ein solches Genom in einer Eizelle befindet, entsteht daraus ein neuer Organismus.

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Die genetischen Vorgänge sind Prozesse einer Zelle 

Die genetischen Vorgänge sind Prozesse einer Zelle, da das Genom keinen einzigen Vorgang selber durch führen kann und weder Materie noch Energie liefert. Dies ist der Grund, warum das Virus eine Zelle benötigt.

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Zwei kopierte Versionen des Genoms 

Die semikonservative Replikation des Genoms bedingt, das aus diesem zwei kopierte Versionen erstellt werden, da an beiden Strängen die korrelierenden Basen hinzugefügt werden. Das zu replizierende Genom ist nicht mehr existent.

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Replikation und Zellteilung 

Um die Gene weitergeben zu können, müssen diese repliziert werden und mittels der Zellteilung neue Zellen entstehen. Die Replikation des Genoms plus die darauf folgende Zellteilung ist der Vorgang des Weitergebens der Gene. Doch weder die Replikation noch die Zellteilung vollführen eine Weitergabe von irgendetwas.

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Die körperlichen Merkmale 

Das “sich“ eines Organismus sind seine individuellen körperlichen Merkmale, deren Informationen der Organismus allerdings nicht im Genom speichert. Ein “sich“ fortpflanzen kann also gar nicht stattfinden.

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Das Zytoplasma der Zelle 

Die Inhalte des Zytoplasmas der Zelle sind für die aktuellen Wirkungen der Zelle zuständig, während die Gene im DNA Molekül erst abgelesen werden müssen, ehe sie wirken können.

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Das Zytoplasma der Eizelle 

Der Inhalt des Zytoplasmas der Eizelle besteht aus den Genprodukten des weiblichen diploiden Genoms und stammen nicht von den fortgepflanzten Genen von Frau und Mann ab.

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Verspätete genetische Wirkung 

Die fortgepflanzten Gene von Frau und Mann beginnen mit ihrer Wirkung erst im 4 – 8 Zellstadium des Embryos.

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Keimzelle und Zygote

Die Keimzelle wird als haploide Zelle definiert und die Zygote als diploide Zelle. 

Die Eizelle ist jedoch keine haploide Zelle, da sie erst bei ihrer Befruchtung die zweite Reifeteilung beendet und bis dahin zweifach haploid ist. Und die Zygote wird erst nach 24 Stunden diploid, wobei es sich um zwei diploide Genome handelt, da die zwei haploiden Chromosomensätze getrennt voneinander repliziert werden. 

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Rekombination

Der haploide Chromosomensatz von Eizelle und Spermium ist zweifach rekombiniert, womit ein eigentliches „sich“ fortpflanzen unterbunden wird.

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Vier genetische Quellen

Das Kind erhält seine Gene aus vier verschiedenen Quellen aufgrund der Rekombination der Gene zweier Organismen im Zuge der Meiose.

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Epigenetische Reprogrammierung 

Der haploide Chromosomensatz des Spermiums wird im Zuge der epigenetischen Reprogrammierung direkt nach seinem Eintritt in die Eizelle größtenteils demethyliert.

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Der Mann pflanzt sich fort

Das Spermium wandert vom männlichen Organismus in den weiblichen Organismus und die Gene des Spermiums werden der Eizelle übergeben. Die Eizelle dagegen tut nichts dergleichen. Der Mann pflanzt seine Gene fort, die Frau jedoch nicht.

Denn das Spermium wird mit dem Mann gleichgesetzt, da bei der Befruchtung der Eizelle durch das Spermium der Mann das Kind zeugt. Somit muss die Eizelle mit der Frau gleichgesetzt werden und die Eizelle gibt ihre Gene nicht weiter, was übersetzt bedeutet, dass die Frau sich nicht fortpflanzt.

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Reproduktion der Zelle 

Der Mensch besteht aus Zellen und jede Zelle stammt aus einer Zellteilung. Die Fortpflanzung des Menschen wird von einer je einzelnen Zelle getätigt und die Reproduktion des Menschen teilt sich in die je einzelnen Reproduktionen der Zellen auf.

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Die Zelle pflanzt das Virus fort

Die Wirtszelle produziert die neuen Viren und gibt ihnen die Gene des Virus weiter. Die neuen Viren bestehen gänzlich aus der Materie der Wirtszelle.

Die Wirtszelle pflanzt das Virus fort und nicht das Virus sich selbst.

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Phagozytose

Das Spermium wird von der Eizelle aktiv mittels einer Phagozytose aufgenommen. Dieser Vorgang beginnt mit dem Befruchtungshügel der Eizelle, dem die Plasmogamie und die Phagozytose direkt folgt.

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Unvergleichbarkeit von Eizelle und Spermium 

Die Eizelle ist mit dem Spermium nicht vergleichbar. Einzig der genetische Inhalt beider wäre miteinander vergleichbar, allerdings nicht bei der Zeugung eines Sohnes.

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Genetische Variation statt Fortpflanzung 

Der Sinn und Zweck der genetischen Fortpflanzung ist die Erstellung einer genetischen Variation und nicht eine Fortpflanzung oder Vererbung der beteiligten Organismen.

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Der haploide Chromosomensatz des Spermiums 

Der haploide Chromosomensatz des Spermiums ist mit Protaminmolekülen versetzt, womit eine hohe Dichte des DNA Moleküls ermöglicht wird. In diesem Zustand ist jedoch der haploide Chromosomensatz des Spermiums genetisch funktionsuntüchtig. 

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Weder Same noch Zelle 

Das Spermium ist kein Same, da sich dieser erst aus einer befruchteten Eizelle entwickelt. Das Spermium ist auch keine Zelle, da diesem sein Zytoplasma entzogen wurde und sein genetischer Inhalt mit Protaminmolekülen verpackt ist. 

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Das Y Chromosom hat tausend Gene weniger 

Bei der Zeugung eines Sohnes liefert der Mann statt eines X Chromosoms ein Y Chromosom. Das X Chromosom hat aber tausend Gene mehr als das Y Chromosom, unter denen sich auch einige überlebenswichtige Gene befinden. 

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Kapazitation

Die Spermien erfahren im Genitaltrakt der Frau eine Kapazitation, welche notwendig ist, damit die Spermien eine Eizelle befruchten können.