Eltern

Warum Eltern?

Das Kind hat deswegen Eltern, weil es Menschen braucht, die sich konkret und täglich um es kümmern.

Diese perspektivische Begründung erfasst in der Regel die Mutter, aber nicht den Vater.


Stellung und Status der Mutterschaft

Eine Frau, die sich konkret um ihr Kind kümmert, kann keiner Erwerbsarbeit nachgehen. Ihr Verdienstausfall wird nicht entschädigt und sie wird auch nicht bezahlt.

Somit ist die Ehe ihre einzige finanzielle Option, innerhalb der sie den Unterhalt des Mannes abarbeitet und dieser kann auch das Niveau von Kost und Logis haben, weil sich der Unterhalt nach dem Einkommen des Mannes richtet und nicht nach den vermeintlichen oder tatsächlichen Bedürfnissen von Mutter und Kind.

Die Mutterschaft ist auf den Vater hin konzipiert und nicht auf ihre Kinder.


Attribute der Vaterschaft

Minimaler Aufwand
Der Mann überlässt es einer seiner Zellen, seine Fortpflanzung durch zu führen und er überlässt es einer Frau, die Folgen seiner Fortpflanzung auf sich zu nehmen und dies auch noch kostenlos.

Unwissenheit
Ein Mann muss darüber informiert werden, dass er der Vater eines Kindes ist. Diese Information muss allerdings nicht stimmen und nicht jeder Mann wird darüber informiert.

Die Vaterschaft erfasst von der Natur der Sache her nicht jedes Kind.

Einzige Verpflichtung
Die einzige Verpflichtung des Mannes ist der Unterhalt, welcher sich nach seinem Einkommen richtet und nicht nach den vermeintlichen oder tatsächlichen Bedürfnissen von Mutter und Kind.

Abarbeitung
In der Ehe arbeitet die Frau den Unterhalt des Mannes ab und dieser kann auch das Niveau von Kost und Logis haben.

Kriminelle Vaterschaft
Der Mann kann auch per Vergewaltigung, Inzest oder Missbrauch zum Vater eines Kindes werden.

Fluktuierende Vaterschaft
Ein Mann darf der Vater von mehreren Familien sein und er darf mehrere Familien gründen.

Freistellung der Vaterschaft
Der Mann darf sein Vatersein zum Kind verweigern oder ein bestehendes Vatersein auflösen.

Verfügungsrechte
Die Rechte des Vaters am Kind zielen nicht darauf ab, dass er sich nunmehr tagtäglich um das Kind kümmern will und fungieren somit als besitztypische Verfügungsrechte auf das Kind.