Molekülinformationen

Die Gene tragen die Informationen von Molekülen, die allesamt in und von einer Zelle hergestellt werden und nur dort hergestellt werden können. Mit diesen Molekülen gestaltet und führt die Zelle ihre Existenz.

Durch epigenetische Mechanismen differenzieren sich die Zellen zu Zelltypen, aus derem Zusammenspiel die körperlichen Merkmale des Organismus konstruiert werden.

Abhandlung

Fortpflanzung und Vererbung


Die Ungereimtheiten und Widersprüche in der Theorie der Fortpflanzung und Vererbung


Die Implikationen der Zelltheorie:

Jede Zelle entsteht aus einer Zelle, egal um welche Zelle es sich dabei handelt. Dem entsprechend werden die Gene nur von einer Zelle an einer Zelle übertragen. Zudem findet jeder genetische Vorgang in einer Zelle statt. 

versus

https://flexikon-mobile.doccheck.com/de/Fortpflanzung 

Als Fortpflanzung bezeichnet man den biologischen Prozess der Entstehung von genetisch identischen oder weitgehend identischen Individuen durch Weitergabe von genetischem Material an eine nachfolgende Generation.

Die Fortpflanzung gehört zu den essenziellen Grundfunktionen des Lebens.


Die Zelltheorie sagt aus, dass alle lebenden Organismen aus Zellen bestehen und das jede Zelle aus einer Zelle entsteht, was mittels der Zellteilungen passiert. 

Daraus folgt, dass die Gene nur von einer Zelle an eine Zelle übertragen werden können, egal in welchem Zusammenhang. 

Die biologische Reproduktion der Organismen löst sich also komplett in die Reproduktionen der Zellen auf. 


Bei einer Zellteilung werden alle Zellbestandteile weitergegeben. Dies passiert jedoch in Form einer Teilung und nicht in Form einer Weitergabe. Das heißt, wenn sich eine Zelle teilt, dann gibt sie nichts weiter. 

Daher ist der Vermerk in der Zelltheorie, dass bei einer Zellteilung die Gene weitergegeben werden, gleich zweifach falsch.


Bei der Vereinigung von Eizelle und Spermium gibt das Spermium seine Gene an die Eizelle weiter, was aus der Sicht des Spermiums eine andere Zelle eines anderen Organismus ist. Die Eizelle dagegen gibt ihre Gene nicht an eine andere Zelle weiter.

Wenn das Spermium die Eizelle befruchtet, zeugt der Mann das Kind. Das heißt, dass das Spermium mit dem Mann gleichgesetzt wird. Also muss die Eizelle mit der Frau gleichgesetzt werden. Und die Eizelle gibt ihre Gene nicht an eine andere Zelle weiter. 

Augenscheinlich pflanzt der Mann sich fort, aber nicht die Frau. 


Die Gene codieren ausschließlich Moleküle, die allesamt von der Zelle hergestellt werden und nur dort hergestellt werden können. Mittels der Epigenetik differenzieren sich die Zellen zu Zelltypen, aus derem Zusammenwirken die körperlichen Merkmale des Organismus entstehen. Zudem sind die Gene die einzige informationstragende Einheit des Lebens und somit für alles zuständig, was in den Lebensvorgängen Informationen benötigt. 

Die Bezeichnung Erbinformationen für die Gene ist wissenschaftlich nicht zu begründen. Die Gene liefern ausschließlich die Informationen für die Existenzweise der Zellen, sodass jede Zelle ein Genom mit sich trägt. Und das hat mit Erbinformationen nichts zu tun.

Die Vorgaben der Zelltheorie

Die Zelltheorie (https://de.m.wikipedia.org/wiki/zelltheorie) stellt fest, dass alle Organismen aus Zellen bestehen und das jede Zelle aus einer Zelle entsteht, was mittels der Zellteilungen (Mitose, Meiose) passiert. Diese Vorgaben der Zelltheorie gelten auch für den Vorfall, wenn es zu dem Nachwuchs eines Organismus kommt. 

Bezüglich der Gene (https://flexikon-mobile.doccheck.com/de/Gen) ist fest zu stellen, dass diese ausschließlich Moleküle codieren und das diese in einer Zelle hergestellt werden. Mittels der epigenetischen Modifikation differenzieren sich die Zellen zu Zelltypen und aus derem Zusammenwirken werden die körperlichen Merkmale eines Organismus konstruiert.

Alle genetischen Vorgänge finden ausnahmslos in einer Zelle statt, sodass die Gene nur an eine Zelle übertragen werden können.

Die Falschheit der Fortpflanzung

Die Begriffe Erbinformation, Fortpflanzung und Vererbung gründen sich auf die Vorstellung, dass die Gene in grundsätzlicher Weise weitergegeben werden. Aufgrund dessen wird schon von der Weitergabe der Gene gesprochen, wenn sich eine Zelle teilt.

Die einzige Ausnahme zur Zellteilung ist die pro nachwachsendem Organismus einmalige Vereinigung von Eizelle und Spermium. Würde man nur bei dieser Vereinigung von der Weitergabe der Gene sprechen, was das Spermium ja auch tatsächlich tut, dann würde sofort auffallen, dass die Eizelle dieses eben nicht tut.

Das Weitergeben der Gene bei einer Zellteilung, bei der allerdings alle Zellbestandteile weitergegeben werden und dies in Form einer Teilung ist etwas völlig anderes, als das Weitergeben der Gene seitens des Spermiums an die Eizelle, wenn sich Eizelle und Spermium verbinden.

Es gibt nur Zellteilungen und die einmaligen Vereinigungen von Eizelle und Spermium. Es ist also äußerst einfach heraus zu finden, ob die Gene in grundsätzlicher Weise weitergegeben werden oder ob dies nur behauptet wird, weil ansonsten die Begriffe Erbinformation, Fortpflanzung und Vererbung hinfällig sind und somit der Nachwuchs nicht durch eine Fortpflanzung ins Leben gerufen wird.

Epigenetische Umgestaltung


https://fortpflanzungstheorie.blogspot.com/p/epigenetik.html?m=1

Die Genprodukte des mütterlichen Genoms im Zytoplasma der Eizelle bewirken die epigenetische Umgestaltung der fortgepflanzten Gene, sodass diese dann sukzessive einen neuen Organismus (Nachwuchs) erbringen.

Die fortgepflanzten Gene sind von sich aus nicht in dem epigenetischen Zustand, einen neuen Organismus zu initiieren. Daraus folgt, dass das Weitergeben der Gene seitens der Eltern (Fortpflanzung) und ihre Vereinigung zum diploiden Genom in der Zygote nicht durch sich zum neuen Organismus führt.

Schwangerschaft

Schwangerschaft (Definition): https://de.m.wikipedia.org/wiki/Schwangerschaft

Die Schwangerschaft (fachsprachlich auch Gestation oder Gravidität, lateinisch graviditas) ist der Zeitraum, in dem eine befruchtete Eizelle im Körper einer werdenden Mutter zu einem Kind heranreift.

… … …

Die Schwangerschaft einer Frau kann jedoch nicht auf die Gene zurückgeführt werden, die in der befruchteten Eizelle vorliegen. Also auch nicht auf die befruchtete Eizelle.

Vererbung

Die körperlichen Merkmale eines Organismus werden vom Genom hervorgerufen, welches schon da war, ehe sich die körperlichen Merkmale überhaupt erst bildeten.

Dieses genetische Material wird bei der Fortpflanzung weitergegeben, was bedeutet, dass die körperlichen Merkmale des sich fortpflanzenden Organismus schlicht und ergreifend irrelevant sind und keine Rolle spielen. Denn diese werden nicht fortgepflanzt.

Eine einzelne Zelle

Warum wird nicht kritisch darauf aufmerksam gemacht, dass zwischen den elterlichen Organismen und dem kindlichen Organismus für einige Stunden lang nur eine einzelne Zelle vorhanden ist.