Ungereimtheiten und Widersprüche

01

Die Zelle ist die kleinste Einheit des Lebens. Die Organismen bestehen aus Zellen. Jede Zelle entsteht aus einer Zelle (Zelltheorie)

Die Gene können also nur von einer Zelle an eine Zelle vermittelt werden und nicht von einem Organismus an einen Organismus. Und jegliche Genetik findet in den Zellen statt.

02

Die Gene sind die einzige informationstragende Einheit des Lebens und sind somit für alles zuständig, was in den Lebenserscheinungen Informationen benötigt.

03

Die Gene codieren ausschließlich Moleküle, die allesamt von einer Zelle hergestellt werden. Mittels der Epigenetik differenzieren sich die Zellen in über zweihundert verschiedene Zelltypen und aus derem Zusammenspiel entwickeln sich erst die körperlichen Merkmale des Organismus.

04

Das Verbum “teilen“ ist kein Synonym des Verbums “weitergeben“. Wenn sich also eine Zelle teilt, dann gibt sie nichts weiter, auch nicht ihre Gene.

05

Das Spermium gibt seine Gene an eine andere Zelle eines anderen Organismus weiter.

06

Jede Zelle eines Organismus enthält das komplette Genom, ohne das daraus ein neuer Organismus erstellt werden würde. Wenn sich ein solches Genom jedoch in einer Eizelle befindet, entsteht daraus ein neuer Organismus.

07

Die genetischen Vorgänge sind Prozesse einer Zelle, da das Genom keinen einzigen Vorgang selber durch führen kann und weder Materie noch Energie liefert. Dies ist der Grund, warum das Virus eine Zelle benötigt.

08

Die semikonservative Replikation des Genoms bedingt, das aus diesem zwei kopierte Versionen erstellt werden, da an beiden Strängen die korrelierenden Basen hinzugefügt werden.

Das vorliegende zu replizierende Genom ist nicht mehr existent, da an beiden Strängen gleichermassen Mutationen auftauchen können.

Eine eigentliche Kopie (Verdoppelung) findet nicht statt.

09

Um die Gene weitergeben zu können, müssen diese repliziert werden und mittels der Zellteilung neue Zellen entstehen. Die Replikation des Genoms plus die darauf folgende Zellteilung ist der Vorgang des Weitergebens der Gene. Doch weder die Replikation noch die Zellteilung vollführen eine Weitergabe von irgendetwas.

10

Das “sich“ eines Organismus sind seine individuellen körperlichen Merkmale, deren Informationen der Organismus allerdings nicht im Genom speichert. Ein “sich“ fortpflanzen kann also gar nicht stattfinden.


01

Die Inhalte des Zytoplasmas der Zelle sind für die aktuellen Wirkungen der Zelle zuständig, während die Gene im DNA Molekül erst abgelesen werden müssen, ehe sie wirken können.

02

Der Inhalt des Zytoplasmas der Eizelle besteht aus den Genprodukten des weiblichen diploiden Genoms und stammen nicht von den fortgepflanzten Genen von Frau und Mann ab.

03

Die fortgepflanzten Gene von Frau und Mann beginnen mit ihrer Wirkung erst im 4 – 8 Zellstadium des Embryos.

04

Die Keimzelle wird als haploide Zelle definiert und die Zygote als diploide Zelle. 

Die Eizelle ist jedoch keine haploide Zelle, da sie erst bei ihrer Befruchtung die zweite Reifeteilung beendet und bis dahin zweifach haploid ist. Und die Zygote wird erst nach 24 Stunden diploid, wobei es sich um zwei diploide Genome handelt, da die zwei haploiden Chromosomensätze getrennt voneinander repliziert werden. 

05

Der haploide Chromosomensatz von Eizelle und Spermium ist zweifach rekombiniert, womit ein „sich“ fortpflanzen unterbunden wird.

06

Das Kind erhält seine Gene aus vier verschiedenen Quellen aufgrund der Rekombination der Gene zweier Organismen im Zuge der Meiose.

07

Der haploide Chromosomensatz des Spermiums wird im Zuge der epigenetischen Reprogrammierung direkt nach seinem Eintritt in die Eizelle größtenteils demethyliert.

08

Das Spermium wandert vom männlichen Organismus in den weiblichen Organismus und die Gene des Spermiums werden der Eizelle übergeben. Die Eizelle dagegen tut nichts dergleichen. Der Mann pflanzt seine Gene fort, die Frau jedoch nicht.

Denn das Spermium wird mit dem Mann gleichgesetzt, da bei der Befruchtung der Eizelle durch das Spermium der Mann das Kind zeugt. Somit muss die Eizelle mit der Frau gleichgesetzt werden und die Eizelle gibt ihre Gene nicht weiter, was übersetzt bedeutet, dass die Frau sich nicht fortpflanzt.

09

Der Mensch besteht aus Zellen und jede Zelle stammt aus einer Zellteilung. Die Fortpflanzung des Menschen wird von einer je einzelnen Zelle getätigt und die Reproduktion des Menschen teilt sich in die je einzelnen Reproduktionen der Zellen auf.

10

Die Wirtszelle produziert die neuen Viren und gibt ihnen die Gene des Virus weiter. Die neuen Viren bestehen gänzlich aus der Materie der Wirtszelle.

Die Wirtszelle pflanzt das Virus fort und nicht das Virus sich selbst.

11

Das Spermium wird von der Eizelle aktiv mittels einer Phagozytose aufgenommen. Dieser Vorgang beginnt mit dem Befruchtungshügel der Eizelle, dem die Plasmogamie und die Phagozytose direkt folgt.

12

Die Eizelle (+Oogenese) ist mit dem Spermium (+Spermatogenese) nicht vergleichbar. Einzig der genetische Inhalt ist vergleichbar, allerdings nicht bei der Zeugung eines Sohnes.

13

Der Sinn und Zweck der genetischen Fortpflanzung ist die Erstellung einer genetischen Variation und nicht eine Fortpflanzung oder Vererbung der beteiligten Organismen.

14

Der haploide Chromosomensatz des Spermiums ist mit Protaminmolekülen versetzt, womit eine hohe Dichte des DNA Moleküls ermöglicht wird. In diesem Zustand ist jedoch der haploide Chromosomensatz des Spermiums genetisch funktionsuntüchtig. 

15

Das Spermium ist kein Same, da sich dieser erst aus einer befruchteten Eizelle entwickelt. Das Spermium ist auch keine Zelle, da diesem sein Zytoplasma entzogen wurde.

16

Bei der Zeugung eines Sohnes liefert der Mann statt eines X Chromosoms ein Y Chromosom, obwohl sich auf dem X Chromosom einige überlebenswichtige Gene befinden.

17

Die Spermien erfahren im Genitaltrakt der Frau eine Kapazitation, welche notwendig ist, damit die Spermien eine Eizelle befruchten können.


01

Das Kind hat einzig und allein aus dem Grund Eltern, weil es Menschen braucht, die sich täglich um es kümmern. Diese Definition der Elternschaft erfasst die Mutter, aber nicht den Vater. 

02

Eine Frau, die sich konkret um ihr Kind kümmert, kann keiner Erwerbsarbeit nachgehen. Ihr Verdienstausfall wird nicht entschädigt und sie wird dafür auch nicht bezahlt.

Somit ist die Ehe ihre einzige finanzielle Option, innerhalb der sie den Unterhalt des Mannes abarbeitet und dieser kann auch das Niveau von Kost und Logis haben, weil sich der Unterhalt nach dem Einkommen des Mannes richtet und nicht nach den vermeintlichen oder tatsächlichen Bedürfnissen von Mutter und Kind.

Die Mutterschaft ist konzeptionell auf den Vater hin konzipiert und nicht auf ihre Kinder.

03

Der Mann überlässt es einer seiner Zellen, seine Fortpflanzung durch zu führen und er überlässt es einer Frau, die Folgen seiner Fortpflanzung auf sich zu nehmen und dies auch noch kostenlos.

04

Ein Mann muss darüber informiert werden, dass er der Vater eines Kindes ist. Diese Information muss allerdings nicht stimmen und nicht jeder Mann wird darüber informiert.

Die Vaterschaft erfasst von der Natur der Sache her nicht jedes Kind.

05

Die einzige Verpflichtung des Mannes ist der Unterhalt, welcher sich nach seinem Einkommen richtet und nicht nach den vermeintlichen oder tatsächlichen Bedürfnissen von Mutter und Kind.

06

In der Ehe arbeitet die Frau den Unterhalt des Mannes ab und dieser kann auch das Niveau von Kost und Logis haben.

07

Der Mann kann auch per Vergewaltigung, Inzest oder Missbrauch zum Vater eines Kindes werden.

08

Ein Mann darf der Vater von mehreren Familien sein und er darf mehrere Familien gründen.

09

Der Mann darf sein Vatersein zum Kind verweigern oder ein bestehendes Vatersein auflösen.

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Die Rechte des Vaters am Kind zielen nicht darauf ab, dass er sich nunmehr tagtäglich um das Kind kümmern will und fungieren somit als besitztypische Verfügungsrechte auf das Kind.