Zur Entstehung des Nachwuchses reicht die Fortpflanzung nicht

Die Studie an Fliegen verdeutlicht, dass das epigenetische Gedächtnis der Mutter für die Entwicklung und das Überleben der neuen Generation wesentlich ist.

Dies zeigt, dass die Mutter nicht nur DNA, sondern auch ihre epigenetischen Modifikationen und somit einen Plan, wie die DNA abzulesen ist, an ihre Nachkommen weitergibt.

Unser Ergebnisse zeigen, dass bei der Fortpflanzung nicht nur epigenetische Instruktionen von einer Generation auf die nächste weitergegeben werden, sondern – was viel wichtiger ist – dass diese auch entscheidend für die Entwicklung des Embryos sind.

Es scheint, dass vererbte epigenetische Informationen der Mutter benötigt werden, um den genetischen Code während der Entwicklung des Embryos zu kontrollieren und richtig zu verarbeiten“, erklärt Fides Zenk.

Andererseits zeigen die Daten der Forscher die biologischen Folgen dieser Vererbung und legen nahe, dass epigenetische Markierungen, die von der Mutter übertragen werden, einen genau abgestimmten Mechanismus darstellen, um die Genaktivierung während des komplexen Prozesses der frühen Embryonalentwicklung zu regulieren.

Textauszüge aus: https://www.mpg.de/11396064/epigenetik-vererbung

Georg Reischel: In dem Text jedoch kein einziges Wort darüber, dass die Fortpflanzung (Weitergabe der Gene von Frau und Mann) für die Entstehung des neuen Organismus (Nachwuchs) eben nicht genügt, was die Wissenschaft allerdings nach wie vor behauptet.