Lügengebäude der Vaterschaft

Der Glaube daran, dass das Kind einen Vater hat ist der Glaube daran, dass der Vater an der Entstehung des Kindes maßgeblich beteiligt ist und durch die wissenschaftliche Erkenntnis der geschlechtlichen Fortpflanzung begründet ist, in der von der Befruchtung der Eizelle und der Zeugung des Kindes gesprochen wird.

Das zwischen den Vorgängen zweier Zellen (Eizelle, Spermium) und dem Mann als Vater eine Gleichsetzung stattgefunden hat, die wissenschaftlich gar nicht erklärt wird, fällt nicht auf.

Diese Gleichsetzung findet schon zwischen den Genen und dem Organismus statt, sowie zwischen dem  Spermium und dem Mann. Der Organismus pflanzt sich fort, wenn er die Gene weitergibt und der Mann zeugt das Kind, wenn das Spermium die Eizelle befruchtet. Das dies mit Wissenschaft nichts zu tun hat, fällt nicht einmal den Wissenschaftlern auf.

Diese Gleichsetzung findet zwischen der Eizelle und der Frau allerdings nicht statt. Denn dann würde sofort auffallen, dass die Eizelle ihre Gene nicht weitergibt und das würde bedeuten, dass die Frau sich eben nicht fortpflanzt und somit eine geschlechtliche Fortpflanzung nicht stattfindet.

Und damit fiele das Lügengebäude in sich zusammen.