Verschweigung

Wieso werden die naheliegenden Schlussfolgerungen aus der Zelltheorie nicht erwähnt? Und das die Aussagen der Fortpflanzung und Vererbung mit den Vorgaben der Zelltheorie übereinstimmen müssen?

Jegliche Genetik findet in einer je einzelnen Zelle statt und somit können die Gene nur für eine Zelle von Belang sein. Die Gene können nur von einer Zelle an eine Zelle weitergegeben werden.

Vererbbare Information

Die Gene sind keine Erbinformationen –
https://georg-reischel.blogspot.com/2020/08/die-gene-codieren-molekule-und-keine.html?m=1

– und weitergegeben werden sie auch nicht
https://georg-reischel.blogspot.com/2020/08/das-sogenannte-weitergeben-der-gene.html?m=1

Die Vorstellungen rund um die Fortpflanzung der Organismen ist Unsinn hoch drei. Doch die Wissenschaft propagiert dies unisono (100%) als wissenschaftliche Erkenntnis.

Initiation der Embryogenese

Die Eizelle ist zytoplasmatisch derart ausgestattet, dass aus ihr in weiterer Folge ein neuer Organismus erwächst.

Hintergrund: https://www.zum.de/Faecher/Materialien/hupfeld.save_obs/Genetik/Entwicklungskontrollgene/Entwicklungskontrollgene.html

Es sind also nicht die von Frau und Mann fortgepflanzten Gene, welche durch sich selbst zum neuen Organismus führen.

Die Zelltheorie und die Folgen für die Genetik

Die Zelltheorie ist eine der fundamentalen Erkenntnisse auf dem Gebiet der Biologie. Sie besagt, dass alle Pflanzen und Tiere sowie ihre Organe, so vielgestaltig sie auch sein mögen, stets aus Zellen zusammengesetzt sind. Diese Theorie zeitigte weitreichende Schlüsse: Wachstum ist ein Prozess, bei dem immer mehr Zellen gebildet werden, die stets wieder aus Zellen entstehen. Auch bei der Fortpflanzung spielt die Zelle die wesentliche Rolle. Neue Individuen entstehen stets aus lebenden Zellen durch Zellteilung, niemals kann eine Urzeugung, also die Entstehung von Zellen aus totem Material, beobachtet werden. Die Erkenntnisse der Zelltheorie führten schließlich zu einem Grundsatz der Biologie, der in lateinischer Sprache erstmals von Rudolf Virchow 1855[1] so formuliert wurde: omnis cellula e cellula (jede Zelle entsteht aus einer Zelle).

Die heute allgemein akzeptierten Aussagen der Zelltheorie besagen:

  • Alle Organismen bestehen aus einer oder mehreren Zellen.
  • Zellen entstehen stets aus anderen Zellen durch Zellteilung.
  • Alle Zellen sind in ihrem Grundbauplan und biochemisch im Wesentlichen gleich aufgebaut.
  • Die Zelle ist die grundlegende Einheit für die Struktur und Funktion der Organismen.
  • Der grundlegende Metabolismus findet innerhalb der Zellen statt.
  • Genetisches Material und Erbinformationen werden bei der Zellteilung weitergegeben.

Quelle: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Zelltheorie


Die Zelltheorie verschweigt jedoch, welche Bedingungen sich für die Genetik aus den Aussagen der Zelltheorie ergeben. Denn die Gene sind Bestandteile einer Zelle. 

Alte Zelle, neues Genom

Die Gene benötigen zwingend eine Zelle, um wirken zu können.

Wenn also eine Weitergabe der Gene seitens der Organismen für ihren Nachwuchs stattfindet, muss man gleichzeitig auch nach der Zelle fragen, in dem diese weitergegeben Gene wirken können.

Während zwei Organismen ihre Gene weitergeben, stammt die Zelle jedoch nur aus einem Organismus.

Die Gene wirken nicht direkt, sondern über die Moleküle, deren Informationen sie tragen. Das heißt, dass die genetische Wirkung zeitverzögert ist.

Die Inhalte des Zytoplasmas einer Zelle wirken aktuell, während die Gene für die kommenden Wirkungen zuständig sind.

Hypothese oder Theorie der Fortpflanzung

Wenn man in der  Suchmaschine nach Hypothese oder Theorie der Fortpflanzung sucht, findet man nichts. Das heißt, dass die Wissenschaft diese Annahme nie als Hypothese oder Theorie begriffen hat und folglich auch nie den entsprechenden Überprüfungen unterzog, was einen Kardinalfehler in der Wissenschaft darstellt. Es ist sogar so, dass dies keinem Wissenschaftler auffällt.

Aufgrund dessen fehlen auch die Kriterien, nach denen man diese Aussage verifizieren oder falsifizieren könnte.

Ideologie der Vaterschaft

In der von der Wissenschaft nicht formulierten Theorie der geschlechtlichen Fortpflanzung, die von jedem Wissenschaftler akzeptiert ist, wird das Spermium als Same bezeichnet. Dieser Same befruchtet die Eizelle, mit der der Mann das Kind zeugt und die Frau schwängert. Es hat nie einen Zweifel an der Richtigkeit der Annahme gegeben,  dass sich die Organismen fortpflanzen und dem Nachwuchs ihre körperlichen Merkmale vererben.

Diese wissenschaftliche Behauptung der Fortpflanzung der Organismen dient dem Zweck, dem Vater seine soziokulturelle Stellung wissenschaftlich zu untermauern.

Die Widerlegung der wissenschaftlichen Richtigkeit der geschlechtlichen Fortpflanzung ist die Negation der Existenz eines Vaters.

Struktur der Vererbung

Die über zweihundert verschiedenen Zelltypen des menschlichen Organismus werden durch epigenetische Strukturen gebildet, denn alle Zellen tragen das gleiche Genom.

Die Zelltypen sind so gestaltet, dass durch ihr jeweiliges Zusammenwirken die körperlichen Merkmale des menschlichen Organismus konstruiert werden.

Die genetischen Informationen unter Mitwirkung der Epigenetik führen zu den Zelltypen, aber nicht zu den körperlichen Merkmalen des menschlichen Organismus.

Die Eizelle bringt den Nachwuchs auf den Weg

Die Bezeichnung des Spermiums als Same und das dieser die Eizelle befruchtet und der Mann das Kind zeugt, hat keinerlei Auswirkungen auf die Theorie der Fortpflanzung und Vererbung, was man gut an dem Vaterschaftstest erkennen kann. Es hat also keinen Sinn zu beweisen, dass die Eizelle nicht befruchtet wird und der Mann das Kind nicht zeugt.

Die wissenschaftliche Theorie der Fortpflanzung und Vererbung behauptet, dass durch diese der Nachwuchs erschaffen wird. Die Fortpflanzung und Vererbung ist das Weitergeben der Gene von Frau und Mann. Da dieses mittels der Eizelle und des Spermiums passiert, gibt es natürlich schlicht die Möglichkeit, dass der Nachwuchs durch die Eizelle in die Existenz kommt und nicht durch die von Frau und Mann übertragenen Gene.

Bewusste und absichtliche Lüge

Als man die Eizelle entdeckte und dies im Zusammenhang mit der geschlechtlichen Fortpflanzung brachte, hätte man als erstes die Bezeichnung Same für das Spermium streichen müssen, was man jedoch bis heute nicht tat. Sprich, ein Irrtum wurde zur bewussten und absichtlichen Lüge erhoben.

Es gibt keine geschlechtliche Fortpflanzung

Mann und Frau pflanzen sich mit je einer einzelnen Zelle fort. Das bedeutet, dass das was diese je einzelnen Zellen tun, exakt dem entspricht, was wir die Fortpflanzung der Organismen nennen.

Da bei der Befruchtung der Eizelle der Mann das Kind zeugt, wird das Spermium mit dem Mann gleichgesetzt, woraus folgt, das die Eizelle mit der Frau gleich zu setzen ist.

Und da zeigt sich, dass die Eizelle ihre Gene nicht an eine andere Zelle weitergibt und somit die Frau sich nicht fortpflanzt. Das bedeutet, dass es keine geschlechtliche Fortpflanzung gibt und somit der Nachwuchs eben nicht durch diese entsteht.

Informationen für die Zelle

Die Gene tragen ausschließlich die Informationen über Moleküle und einzig eine Zelle benötigt diese, zumal nur eine Zelle diese Moleküle auch herstellen kann. Auch jede Genetik findet in einer Zelle statt.

Rein gar nichts lässt erkennen, dass der Organismus, indem sich die Zellen befinden, irgendetwas mit den Genen zu schaffen hat.

Der gesellschaftliche Status der Mutter

Eine Frau, die sich aktuell um ihr Kind kümmert, kann zu dieser Zeit keiner Erwerbsarbeit nachgehen. Ihr Verdienstausfall wird nicht entschädigt und sie wird auch nicht bezahlt.

Ihr ist es nicht anzulasten, dass sie sich um ihr Kind kümmert und auch nicht, dass sie in dieser Zeit keiner Erwerbsarbeit nachgehen kann. 

Auf diesem kollektiv unbewußten Umstand der unbezahlten Mutterschaft bauen alle staatlichen Regeln auf, das heißt, dass dieser Umstand der unbezahlten Mutterschaft konsequent aufrecht erhalten wird. 

Somit ist die Ehe ihre einzige finanzielle Option, innerhalb der sie den Unterhalt des Mannes abarbeitet und dieser kann auch das Niveau von Kost und Logis haben, weil sich der Unterhalt nach dem Einkommen richtet und somit jede Höhe haben kann. 

Erkenntlich daran ist, dass die unbezahlte Mutterschaft ein Attribut der Vaterschaft ist. 

Funktionsuntüchtige Gene

Der haploide Chromosomensatz des Spermiums ist genetisch funktionsuntüchtig, weil die dafür notwendigen Histonmoleküle durch Protaminmoleküle ersetzt wurden. Die Eizelle macht diese Ersetzung wieder rückgängig und tauscht die Protaminmoleküle durch Histonmoleküle aus.

Die Eizelle macht den haploiden Chromosomensatz des Spermiums wieder funktionstüchtig, man könnte auch sagen, wieder fruchtbar. So, wie das Spermium den haploiden Chromosomensatz liefert, würde keine Embryogenese folgen.

Doch kein einziger Wissenschaftler folgert daraus, dass die Aussage, dass das Spermium die Eizelle befruchtet, falsch ist, denn dann würde der Mann auch kein Kind zeugen und die Frau nicht von ihm schwanger werden.

Die Reduktion des Lebens auf die Gene

Durch die Reduktion des Lebens auf die Gene ist eine Fortpflanzung des Organismus nicht möglich, denn auch diese wird auf die Gene zurückgeführt.

Es ist nicht der Organismus, der sich fortpflanzt oder seine körperlichen Merkmale vererbt. Es ist nicht das Spermium, welches die Eizelle befruchtet und es ist nicht der Mann, der das Kind zeugt.

Und der Mann ist nicht der Vater des Kindes.

Ein einmaliges Ereignis

Nach der bestätigten Zelltheorie gibt es nur Zellteilungen, die einmalig von der Vereinigung von Eizelle und Spermium unterbrochen wird.

Fortpflanzung, Vererbung, Erbinformation, Genetik, Spermium (Same), Befruchtung, Zeugung und Schwängerung gehen alle auf dieses einmalige Ereignis der Vereinigung von zwei Keimzellen zurück. Davor und danach gibt es nur Zellteilungen.

Die Frage ist natürlich, ob das überhaupt zulässig ist, alles auf dieses einmalige Ereignis herunter zu brechen.

Ein Mann pflanzt sich fort, indem er mittels des Spermiums seine Gene an die Eizelle vermittelt. Doch wie pflanzt sich die Frau fort?

Das Denkmal des zeugenden Mannes

Der Umstand, dass zwischen den Eltern und dem Kind eine Zelle steht, wird widersprüchlich aufgefasst.

Denn einerseits ist die Zelle elterlich, gilt jedoch andererseits als erste Zelle des Kindes. Sprich der Wechsel zwischen dem elterlichen Leben und dem kindlichem Leben wird nicht aufgezeigt und diskutiert.

Der Begriff Zeugung behauptet nämlich, dass dieser Wechsel urplötzlich und einfach so stattfindet. Die Idee, dass der Wechsel sukzessive erfolgen könnte, wird gar nicht erst in Erwägung gezogen.

Die wissenschaftlichen Befunde sprechen jedoch mittlerweile eindeutig für den sukzessiven Verlauf dieses Wechsels.

Es gibt keine Zeugung, die mit dem Eintritt des Spermiums in die Eizelle erfolgt. Doch kein Wissenschaftler wagt es, das Denkmal des „zeugenden Mannes“ zu stürzen oder auch nur in Frage zu stellen.

Der haploide Chromosomensatz des Spermiums

Der haploide Chromosomensatz des Spermiums ist mit Protaminmolekülen versetzt, was diesen genetisch funktionsuntüchtig macht. Der Austausch der Protamine mit den notwendigen Histonmolekülen wird von der Eizelle übernommen.

https://flexikon-mobile.doccheck.com/de/Protamin

Vorgefertigte Zelle

Die Gene müssen an eine schon fertig gestellte Zelle weitergegeben werden, andernfalls können sie nicht weiter wirken. Diese Zelle stammt in ihrem Anfangszustand nicht von den Genen ab, welche an sie weitergegeben wurden.

Dies fällt insbesondere an der Eizelle auf, die ihre Gene ja von zwei Organismen erhält. Dieser Umstand wird nach meiner Kenntnis nicht vermittelt, obwohl aus der Sicht der männlichen Gene die Eizelle eine “fremd-genetische Zelle“ darstellt, wie bei einem Virus im Bezug zur Wirtszelle.

Erneuerung

Die Zellteilung ist die einzige Art des Wachstums und der Vermehrung.

Die sich teilende Zelle löst sich in ihre beiden Tochterzellen auf und beendet dabei ihre Existenz. Ähnliches passiert bei der semikonservativen Replikation des Genoms, bei der an beiden Strängen des DNA – Moleküls die korrelierenden Basen hinzu gefügt werden. Das Vorlage – Genom beendet damit seine Existenz, da an beiden neusynthetisierten Strängen Mutationen auftauchen können.

Die Zellteilung hat gleichzeitig auch den Charakter der Erneuerung. Die Gametogenese (Keimzellentwicklung) ist durch die Rekombination der Gene (Meiose) deutlich auf Erneuerung eingestellt.

Die Zelle regelt alles

Jede Form des Wachstums im Bezug zu den lebenden Organismen, worunter auch das Entstehen des Nachwuchses gehört, ist die Zellteilung (siehe: Zelltheorie). Die dazugehörige Genetik findet in der Zelle statt und zwar jeweils vor ihrer Teilung. 

Hinzu kommt, dass die Gene ausschließlich Moleküle codieren und damit kann nur eine Zelle etwas anfangen.

Molekulare Regelung

Die informative Einheit (Gene) ist für alles zuständig,  was im Leben Informationen benötigt. Auffällig dabei ist, dass die Gene ausschließlich Moleküle codieren, welche allesamt in und von einer Zelle hergestellt werden.

Alles im Leben, was Informationen benötigt, wird über die von den Genen codierten Molekülen geregelt.

Die Zelltheorie widerspricht komplett der Fortpflanzung der Organismen

Die Zelltheorie steht im kompletten Widerspruch zu der propagierten wissenschaftlichen Erkenntnis, dass die Organismen sich fortpflanzen und dem Nachwuchs körperliche Merkmale ihrer selbst vererben würden.

Die Begriffe “Fortpflanzung, Vererbung, Erbinformation, Vererbungslehre, Same, Befruchtung, Zeugung“ können ersatzlos gestrichen werden.

Der Zelltyp ist entscheidend

Es findet ein Wechsel zwischen den Organismen und ihrem Nachwuchs statt. Dieser Wechsel zwischen den Generationen ist die Funktion des Zelltyps Eizelle und ruht auf den Inhalten des Zytoplasmas der Eizelle.

Diese zytoplasmatischen Inhalte sind die Genprodukte aus dem Genom des weiblichen Organismus und stammen nicht von denjenigen Genen ab, welche die Geschlechter für den Nachwuchs vorgesehen und weitergegeben haben.

Gesellschaftliches Konzept der Mutterschaft

Eine Mutter, die sich aktuell um ihr Kind kümmert, kann in dieser Zeit keiner Erwerbsarbeit nachgehen. Ihr ist es nicht anzulasten, dass sie sich um ihr Kind kümmert und auch nicht, dass sie dabei keiner Erwerbsarbeit nachgehen kann.

Dennoch wird sie nicht bezahlt, was konzeptionell bedeutet, dass sie keine Miete zahlen kann und weder für sich noch für das Kind Essen kaufen kann.

Dabei sichert allein das Kind die Existenz der Menschheit über die Generationen hinweg und das Kümmern bewahrt allein die Existenz des Kindes.

Was um alles in der Welt wird da gesellschaftlich eigentlich vertreten?

Zelltyp

Die Gene codieren Moleküle und nicht die körperlichen Merkmale eines Organismus.

Wenn die befruchtete Eizelle und die folgenden Zellen sich teilen, dann dauert es, ehe sich die körperlichen Merkmale des werdenden Organismus sich zeigen, weil dazu erst die entsprechenden Zelltypen entstehen müssen und diese bauen dann die körperlichen Merkmale auf.

Zwischen den molekülcodierenden Genen und den körperlichen Merkmale eines Organismus befinden sich die epigenetisch bedingten Zelltypen.

Die Erbinformationen werden nicht kopiert

Vom zweisträngigen DNA Molekül wird nur ein Strang abgelesen, da nur dieser die korrekte Basenfolge hat, denn der andere Strang trägt eine korrelierende Basenfolge.

Bei der semikonservativen Replikation werden an beiden Strängen die korrelierenden Basen hinzu gefügt, sodass es nie eine direkte Kopie (Duplikat) der Erbinformationen gibt.

Fingerschnippen

In einem Würfel von einem Zentimeter Kantenlänge (~Zuckerwürfel), welcher einem Gramm entspricht, passen acht Milliarden Spermien hinein und genügen für die Reproduktion der aktuellen Weltbevölkerung und zusätzlich für die Errichtung der weltweiten Vaterschaft.

Während ein Mann diese acht Milliarden Spermien in achtzig Tagen produzieren kann, würden für die Frauen sechs Milliarden Jahre Schwangerschaft anfallen. 

Die Fortpflanzung ist androzentrisch

Das Spermium ist die einzige Einheit, welches seine Gene an eine andere Zelle weitergibt. Aus der männlichen Sicht findet “tatsächlich“ eine Fortpflanzung und Vererbung statt. Der Grund, warum dies jedoch einseitig passiert, dürfte klar sein.

Obiges Argument würde logisch aus der Feststellung folgen, dass bei einer Zellteilung ein Weitergeben der Gene nicht stattfindet. Denn die Vereinigung von Eizelle und Spermium ist die einzige Ausnahme zur Zellteilung.

Gen (Definition)

Als Gen bezeichnet man eine Einheit der im Erbgut von Lebewesen enthaltenen Erbinformation, die zur Bildung aller zellulären und extrazellulären Proteine und RNA-Moleküle einer Zelle dient und in veränderter oder unveränderter Form durch Reproduktion an Tochtergenerationen weitervererbt wird.

Quelle: https://flexikon-mobile.doccheck.com/de/Gen

Erbinformation

Was ist mit dem Begriff Erbinformation eigentlich gemeint?

Zum einen sind es Informationen. Sie sind aber auch die einzige “Informationseinheit“ des Lebens und somit für alles im Leben zuständig, was Informationen benötigt.

Eine Zelle zum Beispiel kann nur mit diesen Informationen existieren, denn die Gene codieren die Moleküle einer Zelle. Und das hat rein gar nichts mit der Vererbung zu tun. Stattdessen macht die Existenz einer Zelle die Vererbung überhaupt erst möglich. Der Begriff Erbinformation ist somit sekundär, eine Folge der Zellexistenz.

Denn die Zelle teilt sich am Ende und gibt dabei auch die Informationen weiter. Die Teilung ist gleichzeitig auch die Vererbung. Denn die Zelle muss dafür das Genom erst replizieren, was zu der Existenz der Zelle mit dazu gehört.

Die Wichtigkeit oder Notwendigkeit der Gene ist nicht erst dann gegeben, wenn diese auch vererbt werden.

Zytoplasma der Eizelle

Die Inhalte des Zytoplasmas der Eizelle sind auf die Embryogenese hin ausgerichtet und nicht die für das Kind vorgesehenen Gene von Frau und Mann, die von diesen Inhalten des Zytoplasmas der Eizelle auf die Embryogenese hin entsprechend verarbeitet werden (Epigenetik).

Die Eizelle (Zytoplasma) ist die Schnittstelle zwischen den Organismen und dem Nachwuchs.

Das “Weitergeben der Gene (Fortpflanzung)“ führt nicht zum Nachwuchs.

Mißbrauch

Zwischen einem Mann und einer Frau ergibt sich kein Vertrags- oder Rechtsverhältnis, wenn sie mit einem Kind schwanger ist. Stattdessen muss die Frau beide Geschlechter erschwängern, hat also durch den Mann gleich zweifach zu tun.

Der Mann schleust sich mithilfe eines einzelnen Spermiums in die Produktionsabläufe eines anderen Organismus ein und erhebt aufgrund dessen Ansprüche auf das daraus entstehende Produkt des anderen Organismus.

Zwei unterschiedliche Einheiten der Fortpflanzung

Bei Geburt des weiblichen Organismus liegen alle Zellen vor, aus denen Eizellen werden können. Und die Gene für die Fortpflanzung stammen aus diesen Zellen.

Die Zellen, aus denen die Spermien werden, werden beim geschlechtsreifen Mann ständig bis ins hohe Alter neu gebildet und die darauf folgende Spermienentwicklung dauert um die 80 Tage.

Dieser markante Unterschied in der Bereitstellung der Keimzellen der Geschlechter, wobei die Eizelle und das Spermium deutlich unterschiedliche Einheiten sind, verbieten eine Gleichsetzung beider, die lediglich aus ihrem genetischen Inhalt herrührt.

Zur Entstehung des Nachwuchses reicht die Fortpflanzung nicht

Die Studie an Fliegen verdeutlicht, dass das epigenetische Gedächtnis der Mutter für die Entwicklung und das Überleben der neuen Generation wesentlich ist.

Dies zeigt, dass die Mutter nicht nur DNA, sondern auch ihre epigenetischen Modifikationen und somit einen Plan, wie die DNA abzulesen ist, an ihre Nachkommen weitergibt.

Unser Ergebnisse zeigen, dass bei der Fortpflanzung nicht nur epigenetische Instruktionen von einer Generation auf die nächste weitergegeben werden, sondern – was viel wichtiger ist – dass diese auch entscheidend für die Entwicklung des Embryos sind.

Es scheint, dass vererbte epigenetische Informationen der Mutter benötigt werden, um den genetischen Code während der Entwicklung des Embryos zu kontrollieren und richtig zu verarbeiten“, erklärt Fides Zenk.

Andererseits zeigen die Daten der Forscher die biologischen Folgen dieser Vererbung und legen nahe, dass epigenetische Markierungen, die von der Mutter übertragen werden, einen genau abgestimmten Mechanismus darstellen, um die Genaktivierung während des komplexen Prozesses der frühen Embryonalentwicklung zu regulieren.

Textauszüge aus: https://www.mpg.de/11396064/epigenetik-vererbung

Georg Reischel: In dem Text jedoch kein einziges Wort darüber, dass die Fortpflanzung (Weitergabe der Gene von Frau und Mann) für die Entstehung des neuen Organismus (Nachwuchs) eben nicht genügt, was die Wissenschaft allerdings nach wie vor behauptet.

Individuelle körperliche Merkmale

Das organische sich eines Organismus entwickelt sich entsprechend der genetischen Vorlage. Der fertig entwickelte Organismus speichert jedoch seine individuell konkreten Merkmale nicht im Genom.

Wenn er also die Gene bei der Fortpflanzung weitergibt, dann vererbt er nicht seine körperlichen Merkmale an den Nachwuchs oder pflanzt sich fort, egal wie ähnlich der Nachwuchs zu ihm auch sei.

Die vermeintliche Vererbung wurde schon vor der konkreten Existenz des Organismus grundgelegt.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Genotyp

Androzentrismus in der Wissenschaft

Die Annahme, dass die Organismen sich fortpflanzen und ihre körperlichen Merkmale vererben, war und ist in der Wissenschaft weder eine Hypothese noch eine Theorie zur biologischen Reproduktion der Organismen und ist bis heute nicht bemerkt worden. Die Suchmaschine liefert aus diesem Grund auch keine Treffer auf die Suchbegriffe “Theorie der Fortpflanzung“ oder “Fortpflanzungstheorie“. Die Wissenschaft hatte von Beginn an keinen Zweifel daran, dass der Nachwuchs eines Organismus durch das Weitergeben seiner Gene entsteht, womit das sich der Organismen fortgepflanzt wird und ihre körperlichen Merkmale vererbt werden.

Die Wissenschaft hat die Aussagen der Fortpflanzung und Vererbung nie auf ihren Realitätsgehalt hin überprüft und weiß somit auch nicht, ob diese Aussagen stimmen. 

In der Fortpflanzung der Organismen wird von einem männlichen Samen gesprochen, welcher die Eizelle befruchtet und von einem Mann, der das Kind zeugt und die Frau schwängert. 

Nichts zeigt deutlicher auf, dass die Annahme der Fortpflanzung und Vererbung zur nachträglichen Bestätigung der Vaterschaft dient. Ein Motiv, welches durchgehend gewirkt hat. 

Die massiven Einschränkungen durch die Zelltheorie

Bei einer Zellteilung werden die Gene gar nicht an die Tochterzellen weitergegeben, weil dies allen Zellbestandteilen gilt, die an die Tochterzellen weitergegeben werden. Doch bisher hat noch niemand erkannt, dass die Zellteilung in Wirklichkeit eine Zellweitergabe wäre.

Darüber hinaus ist die Zellteilung die einzige Art und Weise der Zellvermehrung. Die mehrzelligen Organismen entstehen über die Zellteilungen und dies gilt auch dem Nachwuchs derselben. Die dazugehörige Genetik wird dabei in der Zelle betrieben.

Einzig die Vereinigung von Eizelle und Spermium ist gesondert zu betrachten, bei der jedoch nur das Spermium seine Gene an die Eizelle weitergibt und somit keinen Anlass bietet, von einer geschlechtlichen Fortpflanzung zu sprechen.

Androzentrismus und Patriarchat in der Wissenschaft

In der Suchmaschine findet man keine Treffer, wenn man die Fortpflanzung und Vererbung mit dem Begriff Hypothese oder Theorie verbindet.

Die Wissenschaft hat einfach vergessen, dass die Annahme der Fortpflanzung und Vererbung eine zu überprüfende Hypothese im Zusammenhang mit der biologischen Reproduktion der Organismen ist und keine Vorab -Wahrheit (Axiom).

Das heißt, dass die Wissenschaft seit Jahrzehnten etwas behauptet, was keiner Überprüfung bedarf. Auch jene Formulierungen, dass der männliche Same die Eizelle befruchtet und der Mann das Kind zeugt, fiel darunter und zeigt auch gleich das Motiv auf (Legitimation der Vaterschaft).

Bis heute ist dies keinem einzigen Wissenschaftler aufgefallen.

Zur Widerlegung dieser Hypothese genügt es schon, einige Ungereimtheiten diesbezüglich zu finden.

Das Fürstentum der Gene

Der Mann hat rein gar nichts mit der Produktion des Embryos und Fetus zu tun. Aber mittels seiner Gene bestimmt er mit, wie die Produktion konkret abläuft.

Doch in der Embryo- und Fetogenese kontrollieren etliche Genome die Produktion des Nachwuchses entsprechend der wachsenden Anzahl an Zellen des Embryos und Fetus.

Mit den Replikationen des Genoms hat der Mann wiederum rein gar nichts zu tun und im Bezug zu den vielen Genomen kann der Mann nicht sagen, dass es immer noch seine Genome seien.

Doch die Wissenschaft schaut nicht nach, wer oder was etwas tut und macht, sondern danach, wer oder was in diesem Zusammenhang die Herrscherrolle einnimmt.

Und selbst dann wären es die vielen Genome und nicht der Mann, von dem ein Teil dieses Genoms kommt, welches darüber hinaus nur in einer Ausführung vorlag.

Der Fürst ist ein Individuum, welcher keine Arbeit mehr selber durchführt und dafür wahrlich alles seine Leute hat. Aber wie gesagt, das Genom ist der Fürst und die Zelle sein allumfassender Diener.

Dieses wissenschaftliche Paradigma, dass das Leben auf die Gene zurückgeführt wird, kann gar nicht zur der Folgerung führen, dass ein Organismus von seinen Genen sprechen kann und infolge dessen von seinem Kind, da auch der Organismus zum untertänigsten Diener der Gene wird.

Die wissenschaftliche Vaterrechtfertigung stellt sich mit dem “Fürstentum der Gene“ selber ein Bein, ist aber zu dumm, es zu bemerken. Da ersetzt der Wille den Verstand.

Brutparasitismus des Mannes

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kuckuckskind

Die Mutter brütet das Kind aus (Schwangerschaft) und kümmert sich danach auch um es. Das heißt aber auch, dass ihrerseits gar kein Brutparasitismus vorliegt und ihr Kind auch kein Kuckuckskind ist.

Der Vater dagegen vollführt von Natur aus einen Brutparasitismus. Spätestens dann, wenn er seine Rechte am Kind zur Geltung bringt. Denn die Tätigkeiten der Mutter sind kostenlos, da der verpflichtende Unterhalt des Vaters sich nach seinem Einkommen richtet und nicht nach Mutter und Kind. Zumal der Unterhalt auch gegen null gehen kann.

https://kuckucksvater.wordpress.com/2012/01/08/die-evolutionsbiologische-sicht-auf-die-kuckuckskinder-weiblicher-brutpflege-parasitismus-verwirkt-das-biologische-uberlebensrecht-der-manner/amp/

https://hpd.de/node/12301/

https://kuckucksvater.wordpress.com/begriffe/
– Biologisches Überlebens – Grundrecht
– Weiblicher Brutpflegeparasitismus

Vaterweisen

Eine Frau wird Mutter, wenn sie schwanger ist. Ein Mann wird Vater, wenn er mit einer Frau schläft und diese dann schwanger wird.

Wenn ein Mann mit einer Frau schläft, kann dies allerdings verschiedenartig ablaufen, man denke an Vergewaltigung, Inzest oder an einen Freier.

Wenn eine Frau dann schwanger ist, muss die Frau dies dem Mann erzählen, dieser muss es akzeptieren und sich eintragen lassen.

Und dann kann es immer noch passieren, dass er ein Kuckucksvater ist.

Reprogrammierung

https://stammzellen-verstehen.de/Grundlagen/Reprogrammierung.aspx

“Das Experiment zeigt, dass Faktoren im Zytoplasma der Eizelle die genetische Information des transferierten Kerns in seinen Ausgangszustand zurückversetzen, also reprogrammieren.“

Diese Faktoren im Zytoplasma der Eizelle sind die Genprodukte des weiblichen Genoms. Die Fortpflanzung der Gene von Frau und Mann führen nicht durch sich zum Embryo.

Bei der Vereinigung von Eizelle und Spermium findet keine Befruchtung oder Zeugung statt.

Verweigerung

https://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/biologie/artikel/vererbung

Auszug:
Vererbung ist die Weitergabe der Artmerkmale und der individuellen Merkmale eines Organismus. Sie wird über die Zellen vermittelt. Vererbung und Fortpflanzung sind an die Zelle gebunden. Vererbung erfolgt nach bestimmten von der Genetik erforschten Gesetzmäßigkeiten, zum Beispiel nach den mendelschen Regeln.

Die Nachkommen von Hunden sind wieder Hunde und die Nachkommen von Fliegen sind wieder Fliegen. Die Anlagen für die spezifischen Merkmale einer Art werden von den Eltern auf die Nachkommen weitergegeben.

Fortpflanzung ist die Fähigkeit der Lebewesen, Nachkommen zu erzeugen. Dagegen ist die
Vererbung die Weitergabe genetischer Informationen von der Mutterzelle zur Tochterzelle. Vererbung und Fortpflanzung sind an die Zelle gebunden.

Die Erhaltung der Artmerkmale und der individuellen Merkmale eines Organismus ist nur im Zusammenhang mit seiner Fortpflanzung möglich. Bei der geschlechtlichen Fortpflanzung vereinen sich die Geschlechtszellen zur befruchteten Eizelle (Zygote) und entwickeln sich dann zu einem neuen arttypischen Lebewesen (Nachkommen mit den genetischen Informationen und den Merkmalen des Vaters und der Mutter).

Auch einzelne Zellen geben ihre Merkmale durch Teilung auf die Tochterzellen weiter. So werden bei der Teilung von Hautzellen wieder Hautzellen oder aus Muskelzellen wieder Muskelzellen.

Vererbung findet sowohl auf Organismusebene als auch im zellulären Bereich statt. Teilen sich beispielsweise beim Menschen durch Wachstum und Entwicklung bedingt Hautzellen oder bei einer Pflanze Rindenzellen, so entstehen aus diesen Zellen wiederum Haut- und Rindenzellen mit ihren spezifischen Funktionen.

Georg Reischel >
In diesem Text wird eindeutig auf die Zelle abgestellt (zellgebunden, über die Zelle vermittelt).

Dennoch wird von den Aussagen, dass der Organismus sich fortpflanzt und das der Organismus seine Merkmale vererbt, kein Abstand genommen. Trotz besseren Wissens!

Die erste Zelle des nachwachsenden Organismus

Die Eizelle wird zwar vom weiblichen Organismus erstellt, ist aber auch die erste Zelle des nachwachsenden Organismus. Der weibliche Organismus gestaltet die Eizelle so, dass sie die erste Zelle des nachwachsenden Organismus ist.

Das die Eizelle erst durch den Eintrag des Spermiums zu der ersten Zelle des nachwachsenden Organismus wird, wie dies seit etlichen Jahrzehnten von der Wissenschaft behauptet wird, ist schlichter Blödsinn.

Die Oogenese (Eizellentwicklung) ist “zweckmässig“ auf die Erstellung des Nachwuchs gerichtet und ist im Unterschied zur Spermatogenese (Spermiumentwicklung) auch eine zelluläre Entwicklung (Inhalte des Zytoplasmas).